Knicken auf dem Heidbergring 2018

Hallo liebe Clubmitglieder,

offensichtlich haben wir mit der Knick-Schneide-Aktion am letzten Wochenende ein völlig neues Betätigungsfeld für gemeinsame Clubaktivitäten erschlossen.
Es hatten tatsächlich deutlich mehr Mitglieder ihre Beteiligung zugesagt, als bei den anstehenden Arbeiten sinnvoll einzusetzen gewesen wären.
Ich musste also einigen mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns die Teilnahme verwehren.

Die Temperaturen am Morgen waren ausgesprochen erfrischend und sollten auch im weiteren Tagesverlauf die 10 °C-Marke nicht überschreiten.
Die Kurve zwischen Posten 1 und 2 war durch Raureif sogar etwas rutschig. Aber die Sonne schien vom blauen Himmel und ließ das noch vorhandene Laub in tollen Farben leuchten.
Alle waren in geeigneter Arbeitskleidung erschienen, und ein paar private Kettensägen waren auch mit am Start.
Nach kurzer Einsatzbesprechung schritten alle zur Tat und schon bald war die Luft erfüllt vom lustigen Brummen und Sirren der Motorsägen.
Dazwischen konnte immer wieder Jubeln und Jauchzen vernommen werden, so viel Spaß hatten alle dabei.
Ich hab dann irgendwann Kaffee gekocht und zusammen mit den Bechern an die Strecke gebracht. Kaffepause. Als Fiete als letzter seinen Kaffee wollte, gab die Pumpkanne nur noch ein sprotzendes Geräusch von sich, leider alle alle. Aber selbst ist der Fiete, er hatte seine Thermosflasche dabei.
Die Arbeit ging flott von der Hand und schon bald stellte sich die Frage, was man nach vollendetem Werk mit dem angebrochenen Tag anfangen wollte.
Ich habe mich also umgesehen und festgestellt, dass da noch mehr zu tun wäre. Nicht unbedingt heute, aber womöglich im kommenden Frühjahr, spätestens im nächsten Herbst. Aber ob wir da wieder so ein Glück mit dem Wetter haben würden?
Und bevor der Arbeitsfluss zum Erliegen käme und der Elan womöglich abebben würde, habe ich kurzerhand Helmut angerufen.
Auch er hielt es für eine gute Idee, die Gelegenheit zu nutzen und Unausweichliches gleich zu erledigen. So wurde von Fiete ein neues Areal bestimmt, das dann in Angriff genommen wurde.
Dann war erstmal Mittagspause. Ich hatte Chili con Carne gekocht und mitgebracht und auf einem tragbaren Induktionskochfeld heiß gemacht. Dazu gab’s Fladenbrot. Und die Pumpkanne war auch wieder voll.
Da die Tage jetzt kurz sind, war auch die Pause nicht lang und es ging frisch gestärkt an’s Werk.
Das Team hatte sich gut eingespielt und als die Schatten wieder länger wurden, war alles erledigt.
Nur das Jubeln und Jauchzen war zum Ende hin vielleicht etwas leiser geworden.

Ein großes DANKE an alle, die dabei waren. Ein kleines an alle, die gerne dabei gewesen wären.

Kommentare sind geschlossen.